Der Kammerchor Collegium vocale Innsbruck
Das Collegium vocale Innsbruck wurde 1985 von einer Gruppe musikbegeisterter Sängerinnen und Sänger gegründet; zur Zeit zählt der Chor an die 40 Mitglieder. Nach Georg Willi und Howard Arman leitet seit 1991 Bernhard Sieberer den Chor.
Bisherige Höhepunkte waren die mit dem Prädikat "Ausgezeichnet" bewertete Teilnahme am Bundesjugendsingen 1986, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen im ORF (mit Werken von Britten, Mendelssohn, Brahms und Mozart), die Aufführungen der Schöpfung von Joseph Haydn und des Oratoriums König David von Arthur Honegger im Rahmen des Europasommers Fiecht, aller sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums und der Matthäuspassion von J.S. Bach, der ungekürzten Fassung des Messias von G.F. Händel, der Oratorien Paulus (Hörprobe) und Elias (Konzertkritik) von Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie des Mozart-Requiems - zuletzt beim "Karfreitag in Altach" unter Manfred Honeck - und der c-moll-Messe (Konzertkritik) von W.A. Mozart. Im Sommer 1993 nahm der Chor am internationalen Chorwettbewerb "Guido d'Arezzo" in Italien teil und erreichte den Einzug ins Finale. In den letzten Jahren hat das Collegium vocale an Produktionen der Festwochen der Alten Musik (Solimano und Cosi fan tutte) und des Tiroler Landestheaters (Moses und Aron) mitgewirkt.
Der Chor hat unter anderem einen Querschnitt des Oratoriums Paulus von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Kirchenmusik von Johann Zach, Johann Michael Malzat, Johann Stadlmayr und Benedikt Anton Aufschnaiter auf CD aufgenommen.
Als eine Art Zusammenfassung der bisherigen Chortätigkeit, vor allem auf dem Gebiet der Kirchenmusik, hat das Collegium vocale im Juni 2000 aus Anlass seines 15-jährigen Bestandsjubiläums die Missa solemnis von Ludwig van Beethoven (Hörprobe, CD) aufgeführt. Im Februar 2001 sang der Chor auf Einladung der Stadt Innsbruck im Rahmen der Symphoniekonzerte im Congress Innsbruck.

Konzert Elias in der Stiftskirche Wilten
